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Mensch-und-Tier-Therapie –
Mut machen durch Beziehungsarbeit

Wir helfen, wo lebenswichtige Beziehungen gestört sind. Sichere und stabile Bindungen beruhen auf Vertrauen und sind wichtig für die menschliche Psyche und Gesundheit. Sie sind grundlegend für die Entwicklung der Gefühle, der Fähigkeit zum Mitgefühl, der sozialen Kompetenz, kurz für die Möglichkeit, ein erfülltes Leben zu leben.

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Durch schwere körperliche und seelische Erlebnisse wie sexuellen Missbrauch, Gewalt, Verwahrlosung, Krieg und anderen Traumatisierungen werden Menschen ihres Vertrauen ins Leben und damit ihrer Beziehungsfähigkeit brutal beraubt. Oft ist in der Folge auch der Bezug zum eigenen Körper und zur eigenen Gefühlswelt schwer gestört.

Wir wollen Mut machen, neue Beziehungen zu knüpfen

M.U.T. engagiert sich, seelenpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen das Vertrauen ins Leben und in die Menschen zurückzugeben. Sie sollen Ängste abbauen, Mut fassen, Selbstbewusstsein entwickeln und das Leben neu lieben lernen. Da das Verhältnis zum Menschen stark gestört ist, setzt die Therapie beim Tier an.

Tiere helfen uns, Mut und Vertrauen zu entwickeln

Die Mensch-und-Tier-Therapie kann auf uralte Erfahrungen im Zusammenleben von Mensch und Tier zurückgreifen. Seit Jahrtausenden ist das Tier dem Menschen Freund und Gefährte, zu dem wir enge emotionale Bindungen entwickeln. Der Schwerpunkt der Mensch-und-Tier-Therapie liegt auf der Beziehungsarbeit zwischen Mensch und Tier. Tiere sind keine Medizin, die eine spezifische biochemische Störung korrigieren, sondern Bindungspartner, deren therapeutische Wirkung sich in vielschichtigen Beziehungsprozessen entfaltet. Die positiven Erfahrungen, die sozialen Fähigkeiten und das wieder gewonnene Vertrauen kann auf den Menschen übertragen werden. Die Tiere helfen so eine Basis zu schaffen, auf der Therapeuten weiter arbeiten können. Das langfristige Ziel ist die verbesserte Beziehung zu Menschen und zu sich selbst.

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