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Die besondere Wirkung von Tieren auf Menschen –
Heilung durch gute Gefühle

Tiere als Therapeuten sind durch ihre besondere Wirkung auf Menschen eine echte Bereicherung in heilpädagogischen Prozessen. Sie schenken Menschen gute Gefühle und heilen seelische Verletzungen. „Von der Welt erfahren wir nur über unsere Sinne“, sagt Rudolf Steiner. Tiere als Therapeuten vermitteln gute Erfahrungen über alle Sinne und in vielschichtigen Prozessen.

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Nähe, Angenommen-Sein, Zuneigung

Tiere fühlen sich gut an, sie haben ein weiches Fell, eine warme Schnauze, einen ruhigen Atmen, sie riechen wohlig nach Heu und Stroh und genießen Nähe und Körperkontakt. Tiere urteilen nicht. Unabhängig von Aussehen, Fähigkeiten und gesellschaftlichen Wertvorstellungen, akzeptieren und lieben sie uns, so wie wir sind. Wissenschaftler bezeichnen das als den „Aschenputtel-Effekt“. Ohne Bedingungen daran zu knüpfen, zeigen Tiere uns spontan ihre Zuneigung durch Freudensprünge, Schwanzwedeln, Entgegenlaufen oder Schnurren. Sie spielen mit uns, hören zu, trösten und freuen sich über die Gesellschaft des Menschen.

Vertrauen, Trost, Geborgenheit

Traumatisierte Kinder gehen zu Tieren gerne mit Problemen, die sie jahrelang mit sich herum getragen haben, besonders missbrauchte Kinder, die aus Schamgefühlen oft lange schweigen. Die Tiere geben diesen Kindern Trost, Sicherheit und Zuwendung. Wo Menschen keinen Zugang zu der verletzten Seele mehr haben, erreichen sie die Tiere und spenden Wärme und Geborgenheit.

Gebraucht-Werden, Mut, Selbstbewusstsein

Auch die Pflege der Vierbeiner ist Teil der Mensch-und-Tier-Therapie. Tiere appellieren an das Verantwortungsgefühl, sie zu putzen, zu füttern und ihren Stall sauber zu halten, sie geben das wichtige Gefühl, gebraucht zu werden. Und wenn die Tiere größer und stärker sind als der Mensch, fördern sie Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, durch den Mut sie zu berühren, zu reiten oder zu herumzuführen.

 

Die besondere Wirkung von Tieren auf Menschen –
Grundlage der Mensch-und-Tier-Therapie

  • Tiere treten über alle Sinne mit uns in Beziehung.
  • Tiere urteilen nicht und akzeptieren uns, so wie wir sind.
  • Tiere geben Zuneigung, ohne Bedingungen, daran zu knüpfen.
  • Tiere reagieren spontan und nicht berechnend.
  • Tiere stimulieren die Sprache.
  • Tiere vermitteln Stabilität und Sicherheit.
  • Tieren regen an, Gefühle zu zeigen.
  • Tiere verlangen verantwortliches Handeln und Regelmäßigkeit.
  • Tiere fordern Mut und f ördern dadurch das Selbstbewusstsein.

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