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Partner PferdBerühmte Namen von berühmten Pferden dokumentieren eindrucksvoll die besondere Freundschaft zwischen Mensch und Pferd. Viele vierhufigen Menschenfreunde sind in die Geschichte und Literatur eingegangen und zu Legenden geworden. Rhi, Bukephalos und Halla sind nur drei Beispiele davon. |
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Berühmte FreundschaftenDie Abenteurer - Rhi und Kara Ben NemsiJeder kennt Rhi, den schwarzen Araberhengst und besten Freund von Karl-May-Held Kara Ben Nemsi, mit dem er durch sechs Orient-Romane reitet. Rhi ist ein Geschenk des alten Scheichs Mohammed Emin im ersten Band „Durch die Wüste“. Der Name des Pferdes bedeutet „Wind“ und schnell wie der Wind läuft er, wenn ihm sein Reiter die Hand zwischen die Ohren legt und seinen Namen ruft. Rih stirbt schließlich für den Freund an einer Kugel, die eigentlich Kara Ben Nemsi treffen sollte. Die Eroberer - Bukephalos und Alexander der GroßeBukephalos war das Lieblingspferd Alexander des Gro ßen. Das Pferd, ein Geschenk seines Vaters, des makedonischen Königs Philipp II, scheute sogar vor seinem eigenen Schatten und niemand außer Alexander war in der Lage, es zu reiten. Mit Bukephalos wurde Alexander in den folgenden Jahren zu einem der größten Eroberer der Geschichte. Auch sein Leben verdankte er seinem treuen Pferd mehrere Male. Bukephalos hat Alexander bis nach Indien getragen, wo der Hengst im bemerkenswerten Alter von 30 Jahren bei einer letzten Lebensrettungsaktion seines Herrn starb. Der Feldherr ließ dem Pferd zu Ehren eine Stadt bauen, Alexandria Bukephalos, das heutige Lahore. Das Liebespaar - Halla und Hans Günter Winkler"Wir waren ein perfektes Paar, ein Liebespaar", sagt Hans Günter Winkler, der beste Springreiter aller Zeiten über sein legendäres Pferd Halla. „Wunderstute“ wird sie heute noch genannt, weil sie ihren verletzen Reiter Winkler 1956 fehlerlos über den Olympiaparcour in Stockholm getragen hat und so für beide olympisches Gold errang. Rückblickend erinnert sich der Profisportler an diesen besonderen Tag: "Ich grüßte den König, zeigte der Stute ihren Weg und dieses wunderbare Pferd, welches fühlte, dass es ihrem Reiter schlecht ging, machte mir die größte Liebeserklärung, indem sie am langen Zügel nur begleitet von meinen Schmerzesschreien über jeden Sprung ohne Fehler ging." Partner seit 5 000 JahrenDas Pferd hat neben dem Hund die wohl engste Verbindung zum Menschen. Die Z ähmung der Wildpferde in Europa vor etwa 5 000 Jahren leitete einen tiefgreifenden kulturellen Wandel ein. Erst das Pferd als Reit- und Zugtier verschaffte dem Menschen die Mobilität und Transportmöglichkeiten, die ihm die Besiedlung entferntester Regionen und die Kultivierung ganzer Landstriche ermöglichte. Fortan arbeitete das Pferd mit dem Menschen zusammen, es half beim Pflügen, zog Kutschen oder brachte seinen Reiter schnell in den nächsten Ort . Aufgrund seiner Schönheit, Schnelligkeit, Kraft und Eleganz wurde das Pferd vom Menschen begehrt und bewundert. "Ich werde wiederkommen - als ein wildes, schönes Pferd", sollen die letzten Worte des berühmten Balletttänzers Waslaw Nijinski gewesen sein. In der modernen Welt hat der technische Fortschritt inzwischen dem Menschen wie dem Pferd schwere Arbeit abgenommen. Die Treue und Begeisterung für den Gefährten Pferd ist jedoch geblieben. Schätzungsweise leben heute rund 700 000 Pferde als Sport- und Freizeitpartner in Deutschland. Seit einigen Jahrzehnten unterstützt das Pferd Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen und Pädagogen auch als vierbeiniger Therapeut. |
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